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Berufsprofile - Wie wird man... ?

Berufsbild: E-Commerce-Fachkraft

Ein Beitrag von der Redaktion


Was tun E-Commerce-Fachkräfte?

Die E-Commerce-Fachkraft ist der Ansprechpartner für alle Fragen aus dem Bereich des Internets.

Dabei kann man eigentlich nicht von der E-Commerce-Fachkraft als selbständigem Berufsbild sprechen; vielmehr handelt es sich um Fachleute verschiedener Fachrichtungen, die durch Zusatzqualifikationen zu Fachleuten im Bereich E-Business werden.

Die Infrastruktur des E-Commerce wird von Software-Experten und Programmierern als E-Commerce Application Designer und -Developer, E-Commerce Technical Leader oder E-Commerce Project Manager durch Konzeption und Realisation der benötigten Anwendungen bereitgestellt.

Für den Bereich des Business Development, d.h. die Ein- und Umstellung der Geschäftsabläufe eines konventionell arbeitenden Unternehmen auf die Methoden und Anforderungen der neuen Technik, werden Betriebswirte und Wirtschaftsinformatiker mit E-Commerce Zusatzausbildung eingesetzt.
Sie analysieren die erforderlichen Veränderungen, erstellen Strategien für die Umstellung und begleiten deren Realisation.

Zu guter letzt bieten E-Commerce-Consultants Entwicklung und Realisation der E-Commerce-Lösung und Bereitstellung der technischen Infrastruktur aus einer Hand.


Wie werde ich E-Commerce-Fachkraft?

Selbstverständlich sind Eigenschaften wie Engagement, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Englischkenntnisse unverzichtbar.

Allen E-Commerce-Fachkräften ist darüber hinaus, wie bereits erwähnt, die besondere Zusatzqualifikation auf diesem Gebiet gemeinsam.

Gleichwohl gibt es bisher nur wenige spezielle Studiengänge, so zum Beispiel "Logistik und E-Business" an der FH Koblenz (http://www.fh-koblenz.de ) oder "Financial Management and Electronic Commerce" an der Universität Augsburg (http://www.uni-augsburg.de ).

Wer eine Tätigkeit als E-Commerce-Fachkraft anstrebt, muss im Normalfall daher noch den "Umweg" über ein allgemeines Fach gehen und sollte sich also schon bei der Studienwahl informieren, welche Fachrichtung und welche Bildungseinrichtung die passendsten Möglichkeiten zum Erwerb der entsprechenden Qualifikation bietet, ob also zum Beispiel ein Fächerschwerpunkt "E-Commerce" oder ähnliches angeboten wird.


Als Basisfach kommt dabei von Marketing-Studiengängen über Betriebs- und Volkswirtschaft und Medienstudiengängen bis zu Informatik-Studiengängen alles in Betracht.

Sollte an der Hochschule selbst keine Spezialisierung auf den E-Commerce-Bereich möglich sein, so können nach Abschluss des Studiums Seminare und Aufbaustudiengänge durchlaufen werden. Solche werden zum Beispiel angeboten von der Akademie für neue Medien (http://www.macromedia.de ), Webagency (http://www.webagency.de/wwwboard/wwwboard.htm ) oder der CBZ GmbH München (http://www.cbz-muenchen.de ) sowie online bei http://www.akademie.de .


Zukunftschancen und weitere Informationen

Zukunftschancen

Der Internet-Auftritt gehört in der heutigen Zeit schon lange dazu - für Unternehmen aller Art und aller Branchen. Schon wird denen, die sich dieser Entwicklung verschließen, der baldige Untergang prophezeit.
Daraus folgt, dass immer mehr Produkte und Dienstleistungen auch über das Internet vertrieben werden - via E-Commerce. Für das Jahr 2002 sagen Experten einen deutschlandweiten Umsatz von über 20 Milliarden Euro und eine weiter steigende Tendenz voraus.

Für qualifizierte Fachkräfte heißt das: Beinahe unerschöpflicher Bedarf an Business-to-Business-Lösungen und Shop-Anwendungen und damit gute Arbeitsmarktchancen!

Weitere Informationen

Weitere Informationen sind natürlich im WWW erhältlich.
Unter anderem lohnt sich ein Besuch bei der Software-Offensive Bayern (http://www.software-offensive-bayern.de ).

Das Buch "dmmv-Guide - Aus und Weiterbildung für die Multimedia-Branche" von Klaus Walter und Lutz P. Michel kann auch zu Rate gezogen werden. Es ist im Hightext-Verlag mit der ISBN 3-933269-23-7 erschienen.