Mechatronik Jobs

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Mechatroniker

✔ Was verdient ein Mechatroniker



Das Gehalt eines Mechatronikers ist, je nach Branche, Fachrichtung, Aufgabengebiet sowie Qualifikation unterschiedlich. Ein Berufsanfänger verdient monatlich durchschnittlich 2100 Euro Brutto. Langjährige Berufserfahrung, Weiterbildungslehrgänge sowie sonstiges Fachwissen in speziellen Bereichen sorgt für ein höheres Einkommen.

Der Beruf des Mechatronikers bildet die Schnittstelle zwischen den einzelnen Fachrichtungen Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik. Als Mechaniker und Elektroniker in einer Person entwickelt und baut er nicht nur mechanische Systeme für Waschmaschinen und Röntgengeräte, sondern übernimmt Planung, Konstruktion und Wartung mechatronischer Elemente für Züge im Transportwesen.

✔ Was sind die Aufgaben eines Mechatronikers?



Das Berufsbild des Mechatronikers ist aufgrund seiner umfangreichen Aufgaben besonders abwechslungsreich. Je nach Branche und Unternehmen wird der Tätigkeitsbereich durch fachspezifische Aufgaben erweitert und bietet dem Fachmann die Möglichkeit seine fachliche Kompetenz stetig zu erweitern. Mechatroniker kommen häufig in der Produktion zum Einsatz und beschäftigen sich vorwiegend mit der Entwicklung und Konstruktion mechatronischer Systeme. Einen Großteil der vielseitigen Aufgaben des Mechatronikers nimmt die Planung und Konstruktion entworfener Systeme sowie das Lesen von relevanten technischen Unterlagen ein, die für das nötige Know-how beim Bau der benötigten mechanischen Komponenten sorgt. Neben dem Bauen und Montieren der entwickelten Bauteile, übernimmt der Mechatroniker auch den Einbau, die Wartung sowie die Reparatur bei Störungen an der entsprechenden Anlage. Je nach Branche und Unternehmen, in dem der Facharbeiter tätig ist, kann sich der Einsatzort auch bei Kunden befinden, die im Ausland ansässig sind. Flexibilität und Reisebereitschaft gehören somit zur Tätigkeit des Mechatronikers unbedingt dazu.

✔ Aufgaben des Mechatronikers


  • Lesen von Konstruktions- und Schaltplänen
  • mechanische, elektrische und elektronische Bauteile konstruieren
  • Bauteile in mechatronische Systeme einbauen
  • fertige Anlagen programmieren und die jeweilige Software installieren
  • Anlage nach der Inbetriebnahme prüfen
  • regelmäßige Wartung und Reparatur
  • technische Dokumentation führen (Logbuch)
  • Schwachstellen zur Prozessoptimierung ausfindig machen und beheben

✔ In welchen Branchen arbeitet ein Mechatroniker?


  • Schienenfahrzeugbau
  • Feinmechanik und Optik
  • Luft- und Raumfahrt
  • Kraftfahrzeugbau
  • Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Automatisierungstechnik
  • Maschinenbau
  • Werkzeugbau
  • Medizinische Technik, Orthopädie und Zahntechnik


✔ Welche Unternehmen sind auf der Suche nach Mechatronikern?


  • Stahl- und Technologieunternehmen (ThyssenKrupp)
  • Fahrzeugbau (BMW oder Deutsche Bahn)
  • Medizinische Technik (Roche)
  • Unternehmen, wie Bosch, die in der Automatisierungstechnik, dem Maschinenbau sowie dem Werkzeugbau tätig sind

✔ Ausbildung zum Mechatroniker



Die Ausbildung zum Mechatroniker dauert durchschnittlich 3,5 Jahre und beinhaltet neben dem praktischen Teil im Ausbildungsbetrieb den Besuch einer Berufsschule. In der Ausbildung erlernt der Auszubildende die Grundkenntnisse der Hydraulik, der Steuerungstechnik sowie der Pneumatik. Zum Ausbildungsplan gehört ebenfalls das Erlernen der Fertigung von Systemen im Bereich der Metallbearbeitung und Elektrotechnik. Die ordnungsgemäße Anwendung von Mess- und Prüfverfahren sowie das Erlernen von Programmierkenntnissen stehen ebenso auf dem Stundenplan während der theoretischen und praktischen Ausbildung. Die erste Prüfung legt der Auszubildende nach den ersten beiden Ausbildungsjahren ab. Die zweite Prüfung erfolgt am Ende der Ausbildung und findet bei der Industrie- und Handelskammer statt. Der praktische Teil umfasst das Lösen einer Arbeitsaufgabe sowie einem anschließenden Fachgespräch. Im theoretischen Bereich absolviert der Auszubildende einen schriftlichen Test und beantwortet Fragen in den Bereichen der Arbeitsplanung, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie der Funktionsanalyse.

Um sich für den Beruf des Mechatronikers zu qualifizieren, kann auch ein Studium in Angriff genommen werden, das nach dem Abschluss bessere Berufsaussichten sowie einen höheres Einstiegsgehalt bietet. Neben der erforderlichen allgemeinen Hochschul- oder Fachhochschulreife können Bewerber, die eine Ausbildung abgeschlossen haben und über einen entsprechende berufliche Erfahrung verfügen, ebenfalls zum Studium zugelassen werden. An vielen Hochschulen werden fachspezifische Mechatronik-Studiengänge angeboten, die mit verschiedenen Schwerpunkten absolviert werden können.

Wählbare Schwerpunkte:
  • Mathematik
  • Elektrotechnik
  • Werkstofftechnik
  • Datenverarbeitung
  • technische Mechanik
  • Digitaltechnik
  • Bauelemente und Grundschaltungen
  • elektrische Maschinen

Zum Abschluss des Studiums schreibt der angehende Mechatroniker seine Bachelorarbeit und trägt nach erfolgreichem Bestehen den Titel Bachelor of Science.

✔ Ausbildung zum Mechatroniker im Fernstudium



Ein akademischen Mechatroniker-Abschluss lässt sich auch im Fernstudium berufsbegleitend absolvieren. Zur Zulassung benötigt man die allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife, einen Meistertitel oder den Nachweis einer abgeschlossenen technischen Ausbildung und anschließender einschlägiger Berufserfahrung. Die AKAD Akademie sowie die Wilhelm Büchner Hochschule bieten den Studienlehrgang zum Mechatroniker mit Bachelor Abschluss im Fernstudium an.

✔ Welche Voraussetzungen muss ein Mechatroniker mitbringen?



Um einen Ausbildungsplatz zum Mechatroniker zu erhalten ist ein Realschulabschluss bzw. ein überdurchschnittlich guter Hauptschulabschluss nötig. Unternehmen achten bei der Einstellung von Auszubildenden besonders auf den Notendurchschnitt in den Fächern Mathematik und Physik. Handwerkliches Geschick sowie ein umfangreiches Interesse an Mechanik, Elektronik und Informatik bilden die Grundlagen für eine erfolgreiche Ausbildung zum Mechatroniker. Entscheidet man sich für den Einstieg in ein Studium benötigt man den Nachweis der allgemeinen Hochschul bzw. Fachhochschulreife. Neben den formalen Voraussetzungen sollten angehende Mechatroniker jedoch auch über wichtige persönliche Fähigkeiten verfügen, die in Ausbildung und Beruf unverzichtbar sind.

Persönliche Voraussetzungen:
  • analytisches Denken
  • Interesse an Naturwissenschaften
  • gute IT-Kenntnisse
  • handwerkliches Geschick
  • Konzentrationsstärke
  • selbstständiges Arbeiten
  • zuverlässig
  • belastbar

✔ Zukunftsaussichten für den Beruf des Mechatronikers



Der Beruf des Mechatronikers ist im modernen Zeitalter der sich immer weiterentwickelnden Technik mit positiven Zukunftsaussichten verbunden. Um die beruflichen Perspektiven zu verbessern, gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, die Berufsanfängern zu einem höheren Gehalt und Position verhelfen.

1.Industriemeister der Fachrichtung Mechatronik

Die Weiterbildung zum Industriemeister der Fachrichtung Mechatronik findet in speziellen Vorbereitungskursen der Industrie-und Handelskammer statt. Diese können in Vollzeit über einen Zeitraum von 10 bis 24 Monaten, sowie in Teilzeit von ca. 18 bis 48 Monaten absolviert werden. Die schriftliche und mündliche Prüfung wird von der IHK abgenommen und bei erfolgreichem Abschluss mit dem Titel des Geprüften Industriemeisters der Fachrichtung Mechatronik belohnt.

2.Techniker Maschinentechnik

Die Voraussetzungen zur Zulassung zum Weiterbildungsmodul Techniker Maschinentechnik sind eine abgeschlossene anerkannte Ausbildung sowie eine anschließende einschlägige Berufserfahrung. Der Lehrgang findet in Vollzeit über 2 Jahre oder in Teilzeit über einen Zeitraum von 4 Jahren an einer Fachschule statt. Im Anschluss erfolgt eine theoretische schriftliche sowie mündliche Prüfung. Einige Fachschulen verlangen zusätzlich eine praktische Prüfung.

3. Technischer Fachwirt

Um zur Weiterbildung zum geprüften technischen Fachwirt zugelassen zu werden, muss eine staatlich anerkannte abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender Berufserfahrung nachgewiesen werden. Die Vorbereitungskurse zur Prüfung bei der IHK können in Voll- oder Teilzeit über jeweils einen Zeitraum von 8 Wochen bis zu 2,5 Jahren absolviert werden. Nach der bestandenen schriftlichen und mündlichen Prüfung sowie einem aussagekräftiges Fachgespräch mit einem Fachprüfer erhält der Prüfungsteilnehmer den Titel Geprüfter technischer Fachwirt / IHK.

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